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Jakob Kupfer „Ich sehe was, was Du nicht siehst“

Er ist ein Lichtbildner im besten, althergebrachten Sinne: Jakob Kupfer verdichtet in seinen Lichtbildern diffuse Farb- und Lichtreflexe zu kunstvollen Reflexionen. Kupfer bildet keine Dinge ab, er lässt das Licht selbst, das die Dinge auf uns werfen, neue Welten malen.

 

Seine Lichtbilder sind Momentaufnahmen einer sich wandelnden Wirklichkeit. Sie machen magische Welten sichtbar, die uns sonst der Fluss der Zeit verbirgt. Dabei sind diese Lichtbilder – obwohl auf fotografischem Weg entstanden – veritable Gemälde: Originale aus Pigment, Wachs und Papier.


Mit den FADES geht Jakob Kupfer im Hinterfragen unseres Sehens noch einen Schritt weiter: Die digitalen Originale stellen die eingefrorenen Momente der Lichtbilder in eine andere, parallele Zeit. Kupfers FADES wandeln sich permanent und doch so unmerklich, dass sie dem Sehen jeden sicheren Boden nehmen: den eines klaren, steten Werkes wie den der klassischen bewegten Bilder. Die FADES verrinnen unserem Blick wie Sand zwischen den Fingern. Sie lassen staunen und verblüffen. Sie sind Bilder, deren Wandel man partout auf die Schliche kommen will – und die diesen Wandel doch viel zu genüsslich zelebrieren, als dass man ihrer habhaft werden könnte.


»Was wir nicht erkennen können, dürfen wir uns neu erdenken. Wo wir nicht mehr verstehen müssen, beginnt der Freiraum der Fantasie.« (Jakob Kupfer)


Künstlerportrait Jakob Kupfer

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