mianki.Gallery Berlin
HALFA
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HALFA verfolgte keinen Stil – er verfolgte eine Haltung.


Oberflächen wurden mit einer selbst geschnittenen Musterwalze von Hand gerollt. Pinsel und Bürste waren tabu. Moiréstoffe wurden als Malgrund eingesetzt. Zahlenquadrate errechnet und akribisch auf Filz, Stoff oder Leinwand übertragen. Und die Fotokopie eines Zahlenplans wurde mit Zeichnung, Malerei und Collage versehen. Wobei alle verfügbaren künstlerischen Malmittel zur Anwendung kamen.


Das Werk von HALFA umfasst acht Schaffensphasen, die sich zum Teil überlappen, aber auch aus den vorherigen entwickelt haben. Zu diesen Phasen gehören unter anderem die roller paintings und Moiré Paintings, die Szenogramme, Sceno Mades und Camera works. Seine gesamte Energie, die ihn von Idee zu Idee stürmen ließ, setzte er ein, um ein komplexes Werk zu schaffen, das im Rückbezug auf die konzeptuelle Kunst neue Wege beschritt. Grundlage dafür war ein kritisches Verhältnis zum eigenen Werk. Das wird schon deutlich in den umfänglichen Textarchiven, das die bildkünstlerische Arbeit immer begleitete.


„Mein Werk setzt sich in Bildern, Objekten, Rauminstallationen, Einbauten etc. mit den Stilen, Dogmen und Ismen der Kunst des 20. Jahrhunderts auseinander, in dem es diese zugleich desavouiert, vernichtet und neu bestimmt.“ (HALFA) Diese Traditionslinie wurde aber ständig durchbrochen, überwunden oder im eigenen Sinne fortgesetzt.


„Ein Hang zu emotionalen Bildinhalten war nie meine Sache, eher eine kritische Distanz zum tradierten Werte-/Werkbegriff.“ Halfa erschuf in mehr als 30 Jahren sein Gesamtformwerk „Manufactura Scenografia“. Ein überaus lebendiges Werk, das es neu zu entdecken gilt.


„Die Welt ist die Bühne. Die Kunst ihr Inventar.“ (HALFA)

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